MINI.STADT
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Stella & Rico Ostler: Das Gewöhnliche aussergewöhnlich tun
Schon nach dem ersten Sommer war klar: Die Mini.Badi-Beiz soll mehr sein als ein klassischer Badikiosk. «Das Gewöhnliche aussergewöhnlich tun.» Mit diesem Anspruch gehen Stella und Rico Ostler auch in ihre zweite Saison. Natürlich gehören Pommes, Hotdogs und Glacé weiterhin dazu. Gleichzeitig wollten sie von Anfang an zeigen, dass auch eine kleine Badiküche Platz für frische Ideen und sorgfältig zubereitete Gerichte bietet.
Eine gemeinsame Geschichte
Kennengelernt haben sich Stella und Rico Ostler vor 23 Jahren – und das ausgerechnet an ihrem Geburtstag. Beide feierten am selben Tag in einer Bar bei Frauenfeld. Rico führte damals ein Restaurant, Stella arbeitete ganz in der Nähe als Aushilfe in einer Bar. Aus dieser Begegnung entstand nicht nur eine gemeinsame Familie mit zwei heute 26-jährigen Söhnen, sondern auch eine langjährige Zusammenarbeit in der Gastronomie.
Rico Ostler absolvierte seine Kochlehre in Zurzach und sammelte während zwölf Jahren internationale Erfahrung bei der Mövenpick-Hotelgruppe. Seine Arbeit führte ihn unter anderem nach München, Saudi-Arabien, Kairo, Sharm el-Sheikh und Hurghada. Später war er Küchenchef im Hotel Sonne in Wildhaus.
Stella Ostler wuchs auf den Kanarischen Inseln auf. Als Jugendliche kam sie in die Schweiz, absolvierte die Modefachschule und fand anschliessend ihren Weg in die Gastronomie. Gemeinsam führten die beiden das Landhaus in Ebnat-Kappel und arbeiteten später in verschiedenen Betrieben der Region. Die Idee, eines Tages die Gastronomie in der Mini.Badi zu übernehmen, trugen sie schon länger mit sich herum. Als sich die Gelegenheit bot, mussten sie nicht lange überlegen.
Frisch gekocht, auch in der Badi!
Der Arbeitstag beginnt meist gegen acht Uhr morgens. Dann werden Blumen gegossen, die Küche vorbereitet, Abrechnungen erledigt und alles für den Tag bereitgemacht.
Was viele Gäste nicht sehen: Hinter den Kulissen wird laufend vorbereitet. Gerade an schönen Sommerabenden, wenn viele Bestellungen gleichzeitig eingehen, kann es hektisch werden. Trotzdem möchten Stella und Rico möglichst vieles frisch zubereiten.
«08/15 kommt für uns nicht infrage», sagt Rico Ostler sinngemäss. Die Rückmeldungen der Gäste bestätigen ihren Weg.
Nach der ersten Saison wurde die Speisekarte punktuell ergänzt. Neu gibt es beispielsweise Fischknusperli. Andere Gerichte haben sich bereits einen festen Platz erarbeitet. Rico Ostler sagt stolz: «Besonders beliebt ist das Rindstatar.» Viele Gäste hätten schon vor Saisonbeginn gefragt, wann es wieder auf der Karte stehe. Auch der warme Cervelat-Salat gehört inzwischen zu den Klassikern aus Ricos Küche.
Selbst bei den bekannten Badi-Klassikern legen die beiden Wert auf Details. Die Hotdogs werden mit zwei Wienerli und knusprigem Baguette serviert, ebenso das Schnitzelbrot. Denn für Rico Ostler gilt ein einfacher Grundsatz: «Das Auge isst zuerst!»
Ein Treffpunkt mit Stammgästen
Besonders freuen sich Stella und Rico Ostler darüber, dass viele Gäste aus der ersten Saison wiederkommen. Manche wegen des Kaffees. Andere wegen des Rindstatars. Wieder andere einfach, weil sie die entspannte Atmosphäre schätzen.
Auch ehemalige Lichtensteigerinnen und Lichtensteiger, die heute anderswo wohnen, schauen regelmässig vorbei, wenn sie hören, dass Stella und Rico wieder in der Mini.Badi sind. Solche Begegnungen zeigen den beiden, dass sich ihre Arbeit auszahlt.
Für Stella Ostler ist die Mini.Badi vor allem ein Ort zum Durchatmen. Die ruhige Lage, die vielen Bäume und das viele Grün verleihen der Anlage einen ganz besonderen Charakter. «Es ist einfach idyllisch», beschreibt Stella Ostler die Atmosphäre.
Ideen für die Zukunft
Die zweite Saison ist für Stella und Rico Ostler längst nicht das Ende ihrer Ideen. Gemeinsam mit dem Badmeister-Team denken sie beispielsweise über neue Veranstaltungen nach. Ein Paella-Wochenende steht ebenso auf ihrer Wunschliste wie ein Pasta-Buffet. Ob solche Anlässe stattfinden können, entscheidet allerdings oft das Wetter – und das lässt sich bekanntlich nicht planen. Bis dahin bleibt die Mini.Badi-Beiz das, was sie heute bereits ist: ein Ort, an dem gutes Essen, Gastfreundschaft und Sommerstimmung zusammenfinden.
Rico Ostler (68) ist gelernter Koch und blickt auf eine internationale Karriere in der Gastronomie zurück. Während zwölf Jahren arbeitete er für die Mövenpick-Hotelgruppe, unter anderem in der Schweiz, Deutschland, Saudi-Arabien und Ägypten. Seit 2025 führt er gemeinsam mit seiner Frau Stella die Mini.Badi-Beiz.
Stella Ostler (65) wuchs auf den Kanarischen Inseln auf und kam als Jugendliche in die Schweiz. Nach der Modefachschule führte sie ihr Weg in die Gastronomie. Gemeinsam mit ihrem Mann Rico betreibt sie seit 2025 die Mini.Badi-Beiz und sorgt mit viel Herzblut für das Wohl der Gäste.
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