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Gemeinde

Sehenswürdigkeiten

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Aeulischlucht


Aeulischlucht


Beschreibung
In der Aeulischlucht kann man einen ganzen Tag verweilen. Hier gibts verborgene Schluchten, Feuerstellen, Kiesbänke, einen Wasserfall, Badegelegenheiten, Aussichtspunkte und Wälder, in denen man wunderbar Verstecken spielen kann.

Die Sage vom Aeuli-Hund
Kaum tausend Schritte unterhalb des Städtchens Lichtensteig zwängt sich der Flusslauf der Thur zwischen steil abfallenden Felswänden durch die enge und von zahlreichen Geheimnissen umsponnene Aeuli-Schlucht. Das Wasser, das weiter oben noch munter rauschend von Stein zu Stein gewandert ist, zieht nunmehr, kaum merklich wirbelnd, lautlos seines Weges. Sein dunkles Grün lässt die unheimliche Tiefe des Flusses erahnen.

Noch dunkler und stiller als das tiefe Gewässer sind aber die mondlosen Nächte in der Aeuli-Schlucht. Kein Lichtstrahl dringt dann zwischen die engen Nagelfluhwände, und das leise Rauschen des fernen Strassenverkehrs ist kaum noch zu vernehmen. Wen wundert's, dass niemand dann ohne Not diese einsame Schlucht durchwandern mag? Einzelne Fussgänger wollen in solchen Nächten schon aus einer schmalen Felsspalte ein unheimliches Fauchen vernommen haben. Ja, ein Bauer von Gurtberg erzählte gar, ein grosser, schwarzer, mit spitzen Krallen bewehrter Hund (ähnlich der Dogge im Toggenburger-Wappen) mit feurigen Augen habe ihn einst beim Vorübergehen an der Felsspalte am Nähertreten gehindert.

Dieses schwarze Untier ist der sogenannte «Aeuli-Hund», der hier schon seit wohl mehr als hundert Jahren den Geldsack eines ehemaligen Lichtensteiger Kaufmanns bewacht. Dieser hatte vor Zeiten durch unredliches Geschäftsgebahren sich Reichtum erworben und den zusammengerafften Schatz in der Aeuli-Schlucht versteckt und vergraben. Seine Seele aber fand nach dem Tod nicht den Weg in den Himmel. Sie wird erst erlöst, wenn jemand den Schatz tapfer sucht und auch findet und mit dem gefundenen Reichtum Armut und Not seiner Mitmenschen lindert.

Die Suche in der Nacht gestaltet sich aber gar unheimlich, und am hellen Tag finden sich wiederum keine Spuren. Die heutigen Lichtensteiger haben es darum längst aufgegeben, nach dem verborgenen Reichtum in der Aeuli-Schlucht zu suchen. Sie wissen seit langem, dass nur fleissige, tüchtige Arbeit zu Geld und Gut führt und haben aus dieser Geschichte darüber hinaus gelernt, dass unrecht erworbenes Gut nie gut tut.

(Aus der Erinnerung aufgeschrieben von Paul Schöbi)

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