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Gemeinde

Geschichte

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Die Geschichte des Julius-Banner

 

Julius-Banner
 

Auf Bestreben des Kardinals Matthäus Schiner, Bischof in Sitten, kam 1510 zwischen den zwölf Orten der Eidgenossenschaft sowie St.Gallen, Appenzell und dem Lande Wallis einerseits und dem päpstlichen Stuhl anderseits ein Bündnis zustande.

Doch erst nach zweimaligem Fiasko vermochte das päpstliche Heer im Juni 1512 mit Zuzug der 18000 Reisläufer im «grossen Pavierzug» die Franzosen, damals die stärkste Kriegsmacht, aus der Lombardei hinauszuwerfen. Voller Freude über diese Siegestat beschenkte Papst Julius II. die Eidgenossenschaft und die beteiligten Kontingente mit Ehrenbannern, die er den Truppen mit einem besiegelten Begabungsbrief (Bannerbrief) überreichen liess.

So erhielt auch das Toggenburg, dessen Mannschaft sich unter der Führung des Hauptmanns Hansen ab der Wies ausgezeichnet hatte, ein «Juliusbanner» und einen Bannerbrief mit folgendem Wortlaut:

«Wir, Matthäus, aus göttlicher Barmherzigkeit Kardinal des Titels der heiligen Potentiana, Priester von Sitten, Legat unseres allerheiligsten Herrn, des Papstes und des römischen Stuhls in Deutschland, in der Lombardei und überall in Italien, wohin wir gelangen mögen, wünschen unseren Geliebten in Christus, den Landleuten und Bewohnern der Grafschaft Toggenburg, im Konstanzer Bistum, in der Mainzer Diözese, ewiges Heil in dem Herrn. Da ihr neulich mit den andern Eidgenossen der römischen Kirche zu Hülfe gekommen seid, um ihre Einheit und des apostolischen Stuhles Freiheit zu bewahren, und da ihr derselben erheblichen Beistand geleistet habt, so erachten wir es als billig, ja gerecht, dass der erwähnte römische Stuhl euch mit augenfälliger Bezeichnung euerer Vortrefflichkeit schmücke und ziere und mit seinem besonderen Wohlwollen umfange. Demgemäss haben wir, in Anbetracht eurer ruhmwürdigen Taten, nach der Weise unserer Vorfahren und Kraft der uns übertragenen apostolischen Autorität euch allen euren Nachkommen für ewige Zeiten gestattet, in euren Fahnen und Bannern neben eurem gewöhnlichen Wappen und Abzeichen das Bild des heiligen Sebastian und zwei rote Schlüssel nach Art und Weise der römischen Kirche, frei und offen zu führen und zu gebrauchen, und wir gewähren dies als ein besonderes Gnadengeschenk, ohne Rücksicht auf die anderen apostolischen Satzungen und Verordnungen, oder irgendwelche Bestimmungen, die dem entgegenstehen könnten. Gegeben zu Alessandria, im Jahre der Menschwerdung unseres Herrn 1512, am 24. Juli, im neunten Regierungsjahr des Papstes Julius II.»

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